Archiv der Kategorie: Im Netz

Beschreibung und Verzeichnis der Inkunabelsammlung

Als Nachsatz zur bereits im Vorjahr abgeschlossenen Katalogisierung der Inkunabelsammlung, im Rahmen derer nicht nur sämtliche Inkunabeln des Schottenstifts im Gesamtkatalog des Österreichischen Bibliothekenverbunds verzeichnet wurden, sondern auch eine umfassendere Verzeichnung in der Archivdatenbank des Schottenstifts erfolgte, wurde nun auch eine Bestandsbeschreibung mit Gesamtverzeichnis der Inkunabelsammlung erstellt, welches über die Webseite der Bibliothek heruntergeladen werden kann.

Zwar existiert ein gedruckter Katalog des Bestands aus dem Jahr 1904,1 doch spiegelt dieser aufgrund von Signaturänderungen, Neuidentifizierungen und Veränderungen im Bestand in keinster Weise mehr die aktuelle Situation wider. Anders als die digitale Katalogisierung, welche die Auffindbarkeit bestimmter Einzelwerke erleichtert, bietet das nun erarbeitete Dokument einen Gesamtüberblick über den Bestand, der einen Eindruck von dessen Struktur und Entwicklung ermöglicht. So wurden hier zur besseren Orientierung auch jene physisch nicht mehr vorhandenen Inkunabeln, die im 20. Jahrhundert verkauft werden mussten, sowie einzelne Drucke (in erster Linie Postinkunabeln), die einst Teil der Sammlung waren, inzwischen jedoch an anderem Platz in der Bibliothek stehen, aufgenommen.

  1. Albert Hübl, Die Inkunabeln der Bibliothek des Stiftes Schotten in Wien (Wien–Leipzig 1904). [↩]

Digitalisate aller Mikrofilme von Handschriften online

Im Jahr 1966, vor genau 60 Jahren, wurden im Rahmen eines großangelegten Unternehmens der Saint John’s University in Collegeville, Minnesota, welches sich den österreichischen Klosterbibliotheken widmete, auch die Handschriften des Schottenstifts mikroverfilmt. Hieraus erwuchs die Monastic Manuscript Microfilm Library, die später in Hill Monastic Manuscript Library umbenannt wurde und heute den Namen Hill Museum & Manuscript Library (HMML) trägt.

Bereits seit den 2000er-Jahren bestand die relativ unkomplizierte und vergleichsweise günstige Möglichkeit, für Forschungszwecke Digitalisate dieser Mikrofilme von HMML anfertigen zu lassen. Obwohl größtenteils nur schwarzweiß und bereits jahrzehntealt, erweisen sich diese Aufnahmen für die meisten Fragestellungen als völlig ausreichend, sodass im Laufe der Jahre zahlreiche Forschende, insbesondere aus dem Ausland, diese Alternative zum Textstudium vor Ort genutzt haben – wodurch wiederum auch die Handschriftenoriginale geschont wurden.

Nun aber wurde ein Schritt weitergegangen: Auf der Basis einer aktualisierten Vereinbarung zwischen HMML und Schottenstift wurden in den letzten Monaten auch alle noch ausstehenden Mikrofilme digitalisiert. Einst erfasst wurden neben allen mittelalterlichen Handschriften auch jene des 16. Jahrhunderts sowie vereinzelt jüngere Handschriften des 17. und 18. Jahrhunderts. Ab sofort sind daher sämtliche Mikrofilmdigitalisate von insgesamt 454 Handschriften des Schottenstifts online über den HMML Reading Room frei zugänglich.

Um dort den Gesamtbestand des Schottenstifts zu finden, ist eine Suche mit folgenden Kriterien notwendig: Country = Austria; City = Vienna; Library = Schottenstift. Alternativ kann natürlich auch auf das Webportal Manuscripta der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zurückgegriffen werden, wo die einzelnen Handschriften des Schottenstifts mit ihren jeweils korrespondierenden HMML-Datensätzen verlinkt sind.

Einige historische Notizen zur Mikroverfilmung im Schottenstift in den 1960er-Jahren finden sich übrigens in einem alten Blogbeitrag von Matthew Heintzelman, Kurator für Westeuropäische Handschriften und Spezialsammlungen der HMML, in welchem dieser auch die Eindrücke seines Besuchs im Schottenstift im Jahr 2013 festgehalten hat.

Verzeichnis der Plansammlung

Bereits vor fünf Jahren konnten die Ordnung und Verzeichnung der Plansammlung des Schottenstifts vorläufig abgeschlossen werden; Ergebnis war damals eine Beschreibung des Bestands und seiner Serien, die auch online zugänglich gemacht wurde. Die detaillierte Verzeichnung bis auf Einzelstückebene war hingegen bislang nur in der lokalen Archivdatenbank einsehbar, weshalb Benutzerinnen und Benutzer für konkrete Recherchen weiterhin auf eine Auskunft des Archivars angewiesen waren.

Um diese Situation zu verbessern, wurde nun ein eigenes umfassendes Verzeichnis der Plansammlung erstellt, welches ebenfalls über die Webseite des Archivs heruntergeladen werden kann. Es stellt einen Auszug aus der Verzeichnung in der Archivdatenbank und dabei einen Kompromiss zwischen Ausführlichkeit, Übersichtlichkeit und Kompaktheit dar – ist somit nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung der Bestandsbeschreibung anzusehen. Im Verzeichnis angegeben werden die Verzeichnungselemente betreffend die Identifikation sowie Form und Inhalt der Verzeichnungseinheiten. Für Angaben zum Kontext (Provenienz, Verwaltungsgeschichte, Bestandsgeschichte), zur inneren Ordnung, zu Zugangs- und Benutzungsbestimmungen, zu sachverwandten Unterlagen sowie zur Verzeichnungskontrolle sind weiterhin stets die Bestandsbeschreibung und die Archivdatenbank heranzuziehen.

Ziel des Archivs des Schottenstifts ist es, in Zukunft auch weitere solche die Bestandsbeschreibungen ergänzende Verzeichnisse zu veröffentlichen.

Bibliothekskatalog online

Wer bislang den Bibliotheksbestand des Schottenstifts (abseits von Handschriften und Inkunabeln) benutzen wollte, war vor allem auf den zehnbändigen handschriftlichen Katalog der Stiftsbibliothek angewiesen, der nur vor Ort eingesehen werden kann und dazu manche Lücke aufweist; darüber hinaus auf einige weitere handschriftliche Spezialkataloge und ‑listen sowie für den neueren Bestand auf einen maschinenschriftlichen Zettelkatalog. Seit 2022 arbeitet das Schottenstift jedoch als Mitglied des Österreichischen Bibliothekenverbundes (OBV) an einer kontinuierlichen digitalen Retrokatalogisierung, vorerst mit Fokus auf den historischen Druckschriftenbestand vor 1900. Diese erfolgt direkt im cloudbasierten Bibliothekssystem Alma-ASP, neue Katalogisate scheinen in der Regel bereits am Folgetag online auf.

Eine Online-Suche im Bestand des Schottenstifts ist über einen Direkteinstieg in die Suchmaschine des Bibliothekenverbundes möglich: https://search.obvsg.at/obv-at-schotten.

Auch bei einer allgemeinen Suche nach einem bestimmten Suchbegriff im gesamten Verbundkatalog kann die Ergebnisliste anhand des Filters „Bibliothek“ auf Ergebnisse aus dem Schottenstift eingeschränkt werden.

Einer von mehreren Vorteilen der Katalogisierung im Rahmen des OBV ist die Möglichkeit der Übernahme einer hohen Zahl an vorhandenen Titeldatensätzen aus dem Verbund, da es vor allem mit der Österreichischen Nationalbibliothek und der Universitätsbibliothek Wien viele Überschneidungen im Bestand gibt. Zugleich wird aber auch eine nicht geringe Zahl an Katalogisaten vom Schottenstift neu in die Verbunddatenbank eingebracht – werden also zahlreiche Werke überhaupt erstmals in Österreich nachgewiesen.

Die Gesamtzahl der Katalogisate des Schottenstifts nähert sich derzeit mit schnellen Schritten immerhin der 10.000er-Marke. Bei rund der Hälfte davon handelt es sich um vor 1800 erschienene Werke. Bereits abgeschlossen ist die Katalogisierung des gesamten Inkunabelbestands, welcher zuvor nur über dezentrale Plattformen recherchierbar war.

Eine vollständige Katalogisierung des Bibliotheksbestands des Schottenstifts – Schätzungen gehen von rund 200.000 Bänden aus – wird noch viele Jahre in Anspruch nehmen (sofern sie überhaupt jemals erreicht werden kann), doch jede Woche kommen online neue Titel hinzu. Es lohnt sich also, immer wieder einen Blick in den Verbundkatalog zu werfen. Für die online noch nicht erfassten Druckschriften bleibt zumindest weiterhin die Option der Recherche im handschriftlichen Bandkatalog vor Ort.

Aktualisierung am 26. März 2026:
Das Beitragsbild wurde hinzugefügt.

P. Cölestin Wolfsgruber, Abt Amand Oppitz und weitere Schottenmönche im Österreichischen Biographischen Lexikon

Zu fünf (teilweise weniger bekannten) Angehörigen des Schottenstifts sind kürzlich neue biographische Artikel erschienen: zu Abt Amand Oppitz (1869–1947), zum Prior und Politiker P. Edmund Götz (1792–1862), zum Theologen und Prediger P. Adrian Gretsch (1753–1826), zum Theologen und Seelsorger P. Constantin Vidmar (1851–1937) sowie zum Kirchenhistoriker und Prediger P. Cölestin Wolfsgruber (1848–1924). Zu letzterem findet sich in der jüngsten Lieferung des kurz vor seinem Abschluss stehenden Österreichischen Biographischen Lexikons 1815–1950 (ÖBL) der allerletzte gedruckte Artikel zu einem Schottenmönch:

Maximilian Alexander Trofaier, Art. Wolfsgruber, Cölestin (Johann Nepomuk), in: ÖBL 16, 72. Lfg. (2021) 332f.

Dieser kann ebenso open access abgerufen werden wie die vier weiteren Kurzbiographien, die bei der ursprünglichen Konzeption des Lexikons übersehen und daher nun als Nachträge in der ÖBL Online-Edition veröffentlicht wurden:

Maximilian Alexander Trofaier, Art. Götz, Edmund (Joseph) (20.12.2021), in: ÖBL online, 10. Lfg., https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_G/Goetz_Edmund_1792_1862.xml.

Maximilian Alexander Trofaier, Art. Gretsch, Adrian (Joseph Sebastian) (20.12.2021), in: ÖBL online, 10. Lfg., https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_G/Gretsch_Adrian_1753_1826.xml.

Maximilian Alexander Trofaier, Art. Oppitz, Amand (Alfred Maria) (20.12.2021), in: ÖBL online, 10. Lfg., https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_O/Oppitz_Amand_1869_1947.xml.

Maximilian Alexander Trofaier, Art. Vidmar, Constantin (Johann) (20.12.2021), in: ÖBL online, 10. Lfg., https://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_V/Vidmar_Constantin_1851_1937.xml.

Bestandsbeschreibung der Plansammlung

Die Plansammlung des Schottenstifts umfasst Pläne, die aus der Verwaltung des Klosters erwachsen sind. Dazu gehören Baupläne von Gebäuden des Schottenhofs und der Schottenkirche, von Kirchen und Pfarrhöfen der Pfarren des Schottenstifts, der Wirtschaftshöfe des Stifts sowie Pläne von Gebäuden bzw. Grundstücken, für die das Schottenstift das Grundrecht oder die Grundherrschaft besaß bzw. die sich heute im Eigentum des Stifts befinden. Diese Pläne, bei denen es sich größtenteils um einstiges Registraturgut der Wirtschaftsverwaltung handelt, wurden bislang gesondert vom restlichen Archivgut des Klosters aufbewahrt und gerieten im Laufe der letzten Jahrzehnte leider in eine gewisse Unordnung. Zudem entsprachen die vorhandenen Bestandslisten nicht der vorgefundenen Aufbewahrung und erfassten außerdem nicht den gesamten Bestand.

Aus diesem Grund wurde im Archiv des Schottenstifts seit 2018 mit Unterbrechungen an der Reinigung, Ordnung, Verpackung und strukturierten Verzeichnung der Plansammlung gearbeitet. Dieses Jahr konnten die Arbeiten nun zu einem vorläufigen Ende gebracht werden. Vom Stiftsarchiv wurde eine neue Beschreibung des Bestands Plansammlung verfasst, die es Forschenden ermöglichen soll, einen besseren Eindruck von der inhaltlichen Zusammensetzung des Bestands zu gewinnen und gezieltere Anfragen an das Archiv stellen zu können. Abseits der Erfassung der Pläne ist diese Beschreibung aber nicht zuletzt auch deswegen wertvoll, weil sie sowohl eine konzise Baugeschichte des Schottenstifts als auch historische Überblicke zur Besitzgeschichte des Klosters enthält. Die Beschreibung kann von der Webseite des Archivs heruntergeladen werden.

Aktualisierung am 26. März 2026:
Der Direktlink zur Bestandsbeschreibung wurde aktualisiert.

Bestandsbeschreibung der Bildsammlung

Seit 2018 wurde im Archiv des Schottenstifts nach und nach an der Anlage einer eigenen Bildsammlung gearbeitet. Erstes sichtbares Ergebnis dieser Arbeiten war 2019 ein von Archivmitarbeiterin Larissa Rasinger und Stiftsarchivar Maximilian Alexander Trofaier verfasster Aufsatz mit Überlegungen und Anregungen zur Vorgehensweise.

Nun konnten die Ordnungs- und Verzeichnungsarbeiten (zumindest auf Serienebene, teilweise tiefergehend) endlich zu einem vorläufigen Ende gebracht werden. Zudem wurde vom Stiftsarchiv eine neue Beschreibung des Bestands Bildsammlung verfasst, die es Forschenden ermöglichen soll, einen besseren Eindruck von der inhaltlichen Zusammensetzung des Bestands zu gewinnen und gezieltere Anfragen an das Archiv stellen zu können. Die Beschreibung kann von der Webseite des Archivs heruntergeladen werden.

Bestandsbeschreibung der Matrikenbücher

Auf den Bestand der Matrikenbücher der Schottenpfarre, der aus klimatischen Gründen sowie zur sicheren Verwahrung als Depositum im Stiftsarchiv aufgestellt ist, wurde an dieser Stelle bereits mehrmals eingegangen. Neben den Matriken der Schottenpfarre selbst enthält dieser Bestand auch Bücher anderer Institutionen, die sich im einstigen Pfarrgebiet befanden, aber als Hauspfarren über eine eigene Matrikenführung verfügten: des Großarmenhauses, des Krankenhauses Bäckenhäusel mit der Kapelle St. Rosalia, des Spitals (Gebärhauses) in der Rossau sowie von Maria am Gestade mit dem Passauer Hof.

Nun wurde vom Stiftsarchiv eine neue Beschreibung des Bestands Matriken des Pfarrarchivs Unsere Liebe Frau zu den Schotten (Depositum) verfasst, die nicht nur ausführlicher auf die Verwaltungs- und Bestandsgeschichte sowie die Ordnung der einzelnen Teilbestände eingeht, sondern auch sämtliche vorhandenen Bände auflistet – also auch solche, die nicht über Matricula einsehbar sind. Die Beschreibung, in der die digitalisierten Bände auch direkt mit ihren Digitalisaten auf Matricula verlinkt sind, kann von der Webseite des Archivs heruntergeladen werden.

Digitalisat von Terenz-Handschrift online

Seit kurzem ist eine weitere Handschriften des Schottenstifts online im Webportal „Manuscripta.at – Mittelalterliche Handschriften in Österreich“ als Volldigitalisat frei einsehbar: Cod. 212 (Hübl 218) wurde Mitte des 15. Jahrhunderts in Wien geschrieben und enthält die Komödien des antiken römischen Dichters Publius Terentius Afer.

Die Digitalisate scheinen bereits vor 15 Jahren angefertigt worden zu sein, wurden jedoch erst jetzt auf einer CD-ROM wiederentdeckt und an das Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur Online-Stellung weitergegeben!

Acht Volldigitalisate von Handschriften des Schottenstifts finden sich bereits seit 2017 auf Manuscripta.at, weitere Digitalisierungen sind nach Maßgabe der Möglichkeiten des Archivs geplant.

ÖAW-Forschungsfrage zum Schottenstift

Vor Kurzem diente der Handschriftenraum des Schottenstifts als Kulisse für einen Clip aus der Reihe „Forschungsfragen“ der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Darin erklärt Maria Theisen vom Institut für Mittelalterforschung, was alte Handschriften über das Mittelalter verraten können. Theisen forscht zu Handschriften und Buchmalerei aus Böhmen, Mähren und Schlesien – entsprechend diente unser Cod. 15 (Hübl 15), ein teilweise in Böhmen entstandener Band mit Büchern des Alten Testaments, als De­mons­t­ra­ti­ons­ob­jekt.

Gesamtverzeichnis der Urkundenreihe und Urkunden-Findbuch

Für Benutzerinnen und Benutzer gibt es auf unserer Webseite seit Kurzem zwei besondere Schmankerl zum Herunterladen: das erste vollständige Gesamtverzeichnis der chronologischen Urkundenreihe des Schottenstifts sowie ein Urkunden-Findbuch, das die Urkunden thematisch erschließt.

Die Urkunden bilden den ältesten Bestand des Stiftsarchivs und reichen bis in die Gründungszeit des Klosters im 12. Jahrhundert zurück. Die erste umfassende Ordnung des Bestands erfolgte Ende des 15. Jahrhunderts; die damals vorgenommene Einteilung der Urkunden in Landesfürstliche Privilegien, Päpstliche Privilegien, Jahrtagsstiftungen sowie nach Pfarren und Grundbesitz blieb im Wesentlichen in den folgenden Jahrhunderten bestehen und diente auch dem Stiftsarchivar P. Berthold Sengschmitt als Basis für seine Neuordnung des Archivs Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie spiegelte nicht nur thematische, sondern oftmals auch provenienzmäßige Zusammenhänge wider, da zahlreiche Urkunden erst als Vorurkunden zu späteren Rechtsgeschäften ins Haus kamen.  Gesamtverzeichnis der Urkundenreihe und Urkunden-Findbuch weiterlesen →

Digitalisate von acht Handschriften online

Seit wenigen Tagen sind acht Handschriften des Schottenstifts online im Webportal „Manuscripta.at – Mittelalterliche Handschriften in Österreich“ als Volldigitalisate frei einsehbar. Die Digitalisierung erfolgte probeweise im Frühjahr dieses Jahres, den speziellen Digitalisierungsapparat stellte der Betreiber des Portals, das Institut für Mittelalterforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, leihweise zur Verfügung.

Mit Blick auf potenzielle Benutzerinnen und Benutzer wurden primär einige besonders häufig (auch aus dem Ausland) angefragte Bücher ausgewählt, darüber hinaus aber auch ein paar, die im Kontext der Melker Reform stehen:

Wir hoffen, dass das Angebot auf Anklang stößt, und freuen uns über Feedback.

> > > Gesamtliste der Volldigitalisate des Schottenstifts auf Manuscripta.at

Neue Zeitschrift: Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden (MiRKO)

Seit Anfang Dezember ist eine neue elektronische Zeitschrift online: Die Mitteilungen des Referats für die Kulturgüter der Orden (MiRKO) werden von ebendiesem Referat der Ordensgemeinschaften Österreich herausgegeben und dienen vorrangig der Veröffentlichung von bei Tagungen des Referats gehaltenen Vorträgen. Die Beiträge werden einzeln im Open Access publiziert, in einer Jahrgangsausgabe, die in begrenzter Auflage auch im Druck erscheint, sind dann alle Aufsätze eines Kalenderjahres erfasst.  Zum Start der Zeitschrift ist jetzt schon die gesamte erste Ausgabe 2016 abrufbar.

An der Redaktion beteiligt ist übrigens auch Stiftsarchivar Maximilian Alexander Trofaier, der Autor dieser Zeilen.

Bericht in Bezirkszeitung über das Archiv

Die Wiener Bezirkszeitung Innere Stadt berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe 41/2016 vom 12./13. Oktober 2016 über das Archiv des Schottenstifts (sogar mit Titelseite!). Eine etwas längere Fassung des Berichts inklusive einer sehr schönen Bildergalerie erschien bereits am 10. Oktober unter dem Titel „Schottenstift: Schätze in antiken Schubladen“ auf der Website meinbezirk.at.

Wiener Bezirkszeitung Innere Stadt 41/2016 (12./13. Oktober 2016) 20.
Wiener Bezirkszeitung Innere Stadt 41/2016 (12./13. Oktober 2016) 20.

Wiener Bezirkszeitung Innere Stadt 41/2016 (12./13. Oktober 2016).